Information und Kommunikation in der Wissenschaft unterscheiden
sich von solchen ausserhalb der Wissenschaft
nicht wesentlich nach Techniken, Formaten, Typen, wohl aber
durch ihre Aufgabe
Information und Kommunikation in der Wissenschaft haben eine
andere Aufgabe (nicht aber andere Techniken) als
ausserhalb der Wissenschaft:
Ziel ist die Förderung der wissenschaftlichen Arbeit Dritter an
anderen Orten und zu anderen Zeiten.
Anforderungen sind daher:
-
für unbekannte Dritte klare und vollständige Darstellung der
Inhalte
- maximal realisierbare verzögerungsfreie Verbreitung
- leiches Auffinden im Web
- lesbare, weiterverarbeitbare Präsentation
- Bewertung im Wettbewerb durch Experten, Gutachter
- diskriminierungsfreier barrierefreier Zugang für jeden
Wissenschaftler
- langfristige Aufbewahrung mit freiem Zugang
- Zusammenfassungen von Stofffuellen.
Konsequenzen daraus sind:
-
Urheberrecht verbleibt beim Autor und seiner
wissenschaftlichen Institution mit der Pflicht, das Dokument frei
zugänglich, durch Dritte lesbar, aufhebbar kostenfrei über das
Netz zugänglich zu machen und jedwede Verbreitung zu
wünschen statt einzuschränken
-
Die Formate müssen die vollständige (auch mathematische)
Information, die der Autor mitteilen wollte, rekonstruieren
lassen.
- Die Formate müssen die langfristige Archivierung ermöglichen
(Nichtproprietaere Formate und Archiviersprachen).
-
Das Dokument muss Metadaten nach internationalem Standard
enthalten (Dublin Core).
- Fachgesellschaften müssen die Referierung wettbewerblich
organisieren.
- Der Staat muss die Langfristarchivierung (DDB) garantieren.