Fassung 0.2 vom 26.3.2001 (ERH)
Erst-Fassung 0.1 20.3. 01 W.-D. Sepp
Vorlage zur Versammlung der IuK-beauftragten der Fachbereiche der Physik
vom Beirat der IuK-Physik
Hamburg, 29.3.2001

Empfehlungen zum Physik-Portal der DPG

Präambel

Die Mitgliederversammlung der Beauftragten für Information und Kommunikation der Fachbereiche der Physik an den wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland bittet die Deutschen Physikalische Gesellschaft DPG und die Konferenz der Fachbereiche der Physik KFP ein Online Portal physikalischer Informationsdienste unter ihrer Verantwortung einzurichten und über seine Qualität zu wachen.

Wissenschaftlicher Beirat zum Physik-Portal

Zur fachlichen Beratung der DPG hat sie auf ihrer letzten Sitzung einen Beirat 'Physik-Portal' bestellt.

Der Beirat soll die DPG und die KFP in Bezug auf ein Physik-Portal beraten bei

Der Beirat wird von der Versammlung der IuK-beauftragten einmal jährlich gewählt, ebenso wie sein Sprecher.

Der Beirat wird die DPG und ihren AKI bei der Planung,  der Bewertung von Teildiensten aus Sicht der DPG und ihrer Mitglieder, sowie technisch beraten.
Der Beirat wird die Qualität des Portals und seiner Dienste beobachten und der DPG zweimal jährlich einen Bericht erstatten.
 

Ziel und Aufgabe des Portals der Physik der DPG

siehe b) Sepp
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx die Einrichtung den, gemeinsam mit mit sonstigen interessierten Organisationen ein Physik-Portal aufzubauen....
b. Ziel bzw. Aufgabe des Physik-Portals: Das Physik-Portal dient der Information und dem Meinungsaustausch aller an der Physik Interessierten. Das Physik-Portal soll hierzu einen benutzerfreundlichen aber auch möglichst umfassenden Zugang zu allen die Physik betreffenden WWW-Angebote anbieten. Die Angebote des Physik-Portals sollen kostenfrei und ohne unzumutbare Werbung als Selbsthilfeeinrichtung der Physik angeboten werden.... Das Physik-Portal soll insbesondere die WWW-Angebote in Deutschland erschließen, ein Ausbau als gemeinsamer deutschsprachiger Server ist aber jederzeit möglich und auch wünschenswert. .. Ausbau in Richtung Europa bzw. Weltweit...?? c. Gliederung bzw. Struktur des Portals: Das Physik-Portal besteht aus einer zentralen Komponente sowie aus dezentralen Komponenten, die sachlich, räumlich oder organisatorische Teilgebiete abdecken. 1. Die Zentrale Komponente wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft als Vertretung aller Deutschen Physikern organisiert und betrieben. Die Home-Page der Zentralen Komponente stellt das eigentliche Portal dar und erschließt das weitere Angebot der zentralen Komponente sowie alle dezentralen Komponenten. Die Home-Page der DPG als Verein mit Ihrem Angebot an die Mitglieder der DPG sollte von dem Physik-Portal getrennt gehalten werden, um die Teilnahme anderer Institutionen am Physik-Portal zu erleichtern. In der Zentralen Komponente sollen insbesondere zusammenfassende und übergreifende Informationen und Dienste angeboten werden. Darüber hinaus erarbeitet die Zentrale Komponente Vorgaben oder Vorschläge für die Gestaltung und den Betrieb der Dezentralen Komponenten. 2. Dezentrale Komponenten können sein: o. Die Angebote der DPG als Verein, insbesondere die Mitgliederdienste. a. Allgemeine Angebote, die sich an alle Physiker richten und sachlich eigentlich Aufgabe der Zentralen Komponente wären, die aber z.B. aus historischen Gründen separat angeboten werden. Hierzu gehören insbesondere die Dienste des Instituts für Wissenschaftliche Netzdienste der Universität Oldenburg (PhysDoc, PhysDis, PhysDep etc). .... Auflistung der vorgesehenen Dienste in einer Anlage ??? ... b. Angebote der Konferenz der Physik-Fachbereiche c. Angebote (Homepages) der Fachbereiche Physik der Universitäten und Fachhochschule in Deutschland. d. Angebote von Großforschungseinrichtungen, Max-Planck-Instituten u.ä. e. Angebote von Wissenschaftsorganisationen f. Angebote von Bildungseinrichtungen mit dem Inhalt Physik g. Angebote der Industrie und von Wirtschaftsunternehmen h. Angebote von Verlagen und Fachinformationszentren i. ..... Organisationen, die solche dezentralen Komponenten betreiben wollen, schließen hierzu einen Kooperationsvertrag ???? mit der DPG als zentralem Betreiber ab, in dem die Zusammenarbeit geregelt wird??? Ab hier folgen nur noch Stichworte! e. Allgemeine Grundsätze der Gestaltung des Physik-Portals: ... Hier sollten nur allgemeine Anforderungen stehen, wie z.B.. Freier Zugang zu ??allen?? Diensten, also keine komerzielle Dienste. Verantwortung für die Teildienste durch die Anbieter selbst unter Beachtung der allgemeinen Vorgaben der Zentralen Komponete und des Beirats. f. Spezielle Regelungen zur Gestaltung des Physik-Portals: Die hier stehenden Einzelanforderungen sollten eventuell in einen Anhang: ... Im Konfliktfall (z.B. Arbeits- und Zeitaufwand) ist die Bereitstellung wichtiger als die möglichst gute Darstellung (Inhalt vor Design). ... keine Banner, keine Werbung ... keine aufwändigen Graphiken, soweit sie nicht für Physikinhalte notwendig sind. ... keine Frames, weil dies nicht W3C entspricht etc ... kurze Ladezeiten für die Seiten ... Einzeladdressierung jeder Unterseite, ohne über das Portal zu müssen. ... g. Anhang der beteiligten dezentralen Diensten: ... Hier könnte die bereits vorgeschlagene Liste erster Schritte stehen. --------------------------------------------------------------- 2. Zusätzlich zur Liste erster Schritte, wo ja bereits vorhandene Projekte benannt werden, zielte mein Vorschlag auf die Schaffung eines neuen Dienstes ab, nämlich die Bereitstellung von Informationen für Nichtphysiker über das Studienfach bzw. über die Studienmöglichkeiten der Physik. Schaut man sich die Www-Seiten der Fachbereiche an, dann findet man fast überall die Vorlesungsverzeichnisse, meistens auch die Studien- und Prüfungsordnungen und manchmal auch allgemeine Einführungen in das Studium. Wenn ich mir einen Schüler der Oberstufe, der mit einem Studium der Physik liebäugelt, einen Journalisten oder einen sonstigen Laien, der einen allgemeine Überblick über das Physikstudiums sucht, vorstelle, dann fehlt ein entsprechendes Angebot im WWW. Als Schüler hätte ich da zunächst den Wunsch zu wissen, was lernt man denn im Physik-Studium, was ist das Besondere eines Physik-Studiums, welche Anforderungen gibt es, wie lange dauert das Studium, wie sehen die Berufsaussichten aus, wo kann ich das studieren, gibt es Unterschiede an den einzelnen Universitäten und falls ja, welche? Alle diese Fragen werden nicht von einzelnen Fachbereichen beantwortet (und die können dies auch nicht). Erst danach fangen dann die Fragen an die einzelnen Universitäten an und die gezielte Suche nach der Universität der Wahl! Mein Vorschlag zielt also auf die Schaffung eines zusätzlichen verteilten Dienstes: Physik-Studium in Deutschland. Da die Lehre und damit das Studienangebot originäre Aufgabe der Universitäten, also der Physik-Fachbereiche ist, kann die allgemeine und gemeinsame Information nur durch die Konferenz der Fachbereiche erstellt oder zumindest autorisiert werden. Ob dies technisch auf einem eigenen Server oder auf dem Server der DPG geschieht ist eine organisatorische Frage. Wichtig ist nur die Verantwortung (aber auch die Bereitstellung) für den Inhalt der zentralen Seiten. Welche dies sein sollten geht aus den obigen Fragen hervor, also a. Allgemeiner und verständlicher Überblick über das Studium der Physik, sowohl Diplom-Studiengang als auch Lehramt. Was ist das gemeinsame an allen Hochschulen? b. Rahmenplan Dipomstudiengang c. Studentenstatistiken (dies könnte die DFG beisteuern) d. Berufsaussichten und ähnliches e. Liste der Universitäten bzw. Fachbereich mit Physikstudiengänge Die einzelnen Fachbereiche sollten auf ihren Home-Pages entsprechende Seiten einrichten, die gezielt ihre spezifische Ausgestaltung der Studiengänge darlegen. Ehrlicherweise sollten spezifische Nachteile auch nicht verschwiegen werden.