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Anfänglich galt Einsteins Kondensationsannahme als rein fiktive Angelegenheit, die nichts mit beobachtbaren physikalischen Fakten
zu tun habe. Erst 1938 kam Fritz London auf die Idee, das gewisse seltsame Effekte, die man an flüssigem Helium beobachtet hatte,
vielleicht als Folge einer Bose-Einstein Kondensation der Heliumkerne interpretieren werden könnten. Da sich Elemente mit gerader
Anzahl von Fermionen wie Bosonen verhalten können, kann aus flüssigem 4He bei tiefen Temperaturen in einen Supraflüssigem
Zustand kondensieren. Elemente mit ungerader Anzahl verhalten sich wie Fermionen, wie z.B. 3He.
Eberhard Hilf
2000-01-19