Einführung von E-Learning-Systemen an Hochschulen

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Derzeit erreichen uns immer mehr Anfragen zur Einführung von E-Learningsystemen. Wir helfen Ihnen, die Einführung von E-Learning an Hochschulen zu strukturieren. Hierzu kooperieren wir mit Akreditierungsagenturen und dem Center für lebenslanges Lernen (C3L) der Universität Oldenburg, wo bereits seit vielen Jahren internetgestützte Weiterbildungsstudiengänge betrieben werden.

Als Diskussionseinstieg haben wir diesen Text zusammengestellt, der die verschiedenen Aspekte der Einführung von E-Learning an Hochschulen aufzeigt und grundlegende entscheidungsrelevante Fragen stellt. Ziel ist, eine fachliche Diskussion und Begleitung im Vorlauf zu erreichen, um somit frustrierende und teure Fehlversuche, bzw. das Entstehen nicht den Anforderungen der Hochschule gerechter, aufwendiger Implementierungen zu verhindern.

Zunächst muss unterschieden werden zwischen

  • Präsenzlehre, die online administrativ unterstützt werden soll,
  • Präsenzlehre, die um online-Komponenten angereichert und unterstützt werden soll,
  • Online-Lehre mit Präsenzphasen,
  • reine Online-Lehre.

Die Einführung von E-Learning hat

  • technische,
  • administrative und
  • didaktische
Aspekte, die gleichranging beachtet werden müssen.

Schlüsselfragen:

  • Ist das E-Learning System an das didaktische Konzept des Studiengangs angepasst?
  • Bietet das E-Learning System dem strukturellen Bedarf nach synchroner und asynchroner Kommunikation angepasste Kommunikationskanäle?
  • Soll, bzw. wie eng soll das E-Learning System in die bestehende IT-Infrastruktur der Verwaltung integriert werden?
  • Soll der Studiengang berufsbegleitend absolviert werden können?

Das didaktische Konzept sollte vor einer technischen Konzeption des E-Learning Systems entwickelt werden, denn es muss weitere Fragen beantworten:

  • Welcher Anteil des Studienmaterials soll online und in welcher Form angeboten werden?
  • Welche Zusatz-Funktionen werden benötigt: Aufgaben-Erzeuger, interaktive Bildschirm-Experimente etc.?
  • Soll eine synchrone Kommunikation über das E-Learning stattfinden oder soll diese auf die Präsenzzeiten beschränkt bleiben?
  • Werden Instrumente zur Unterstützung von Gruppenarbeit benötigt?

Basierend hierauf sind die administrativen und technischen Aspekte des E-Learning Systems angepasst zu konzipieren:

  • Wer schult die Lehrenden in dem didaktischen Konzept?
  • Wer entscheidet über die Software bzw. setzt eine Migrationsstrategie um und wie unterstützt die Software diese Migration?
  • Wer entwickelt ein Datenschutz-Konzept?
  • Wer lehrt die Lehrenden in urheberrechtlichen Aspekten (z.B. § 52 a UrhG)?
  • Wer konzipiert die Kopplung an die Verwaltungssysteme (CRIS) und schult die VerwaltungsmitarbeiterInnen?

Ansprechpartner zur Konzeption und zum Einsatz von E-Learning an Hochschulen:
Technik, Prozessentwicklung, UrhG: Thomas Severiens
Didaktik: Jörn Syrbe
Berufsbegleitende Studiengänge: Axel Kleinschmidt
Systementwicklung: Christian Schöne